Das 1856 errichtete und in einem zweiten Bauabschnitt 1901 erweiterte Amtsgericht in Zwickau soll mi einem C-förmigen Anbau erweitert und der Innenhof mit Sitzungssälen überbaut werden. Das Bestandsgebäude steht unter Denkmalschutz und weist eine Originalputzfassade aus der Bauzeit auf. Die Putzfassade weist Rustizierungen mit Nutungen, Kellenwürfe und Glattputzbereiche auf. Durch Befahrung mit einer Hebebühne werden die Putzschäden erfasst und geeignete Maßnahmen entwickelt um diese bedeutende Putzfassade bei maximalem Bestandserhalt zu sanieren. Problematisch gestaltet sich dabei der Umgang mit früheren Sanierungsmaßnahmen bei denen die Putzfassade in Teilbereichen mit einem kunststoffmodifizierten Spachtel überarbeitet wurde.

Haftzugprüfungen
Entnahme von Putzproben am Groben Kellenwurf für die Nachstellung
Risse, Hohllagen und dünnschichtige zementöse Überarbeitungen
Nicht fachgerechte flächige Überarbeitung mit kunststoffmodifiziertem Spachtel – irreversibel